Wow, schon so viel Zeit seit dem letzten beitrag vergangen. Zeit, mal wieder etwas zu schreiben...
Vor ein paar Tagen waren meine Frau und ich in einer Fußgängerzone einer größeren Stadt unterwegs. Schon am Eingang zur Fußgängerzone sahen wir, wie sich die "Grüne Jugend" zu einer Mini-Demo gegen die Atomenergie rüstete. Ich bin nun kein unbedingter Atom-Befürworter, denn speziell die Sache mit dem "Abfall" ist nicht so ganz Ohne. Allerdings sollte man bedenken, daß ca. 23% der Energieversorgung Deutschlands aus Atomenergie kommen, ca. 65% aus fossilen Brennstoffen (Steinkohle, Braunkohle, Erdgas), ca. 15% aus erneuerbaren Energien und ein kleiner Rest aus sonstigen Energieformen (Quelle). "Einfach mal Abschalten" geht also nicht., denn die Lücke der dann fehlenden 23% muss ja erstmal irgendwie geschlossen werden. Statt dessen lieber teuer Strom aus dem Ausland aufkaufen, der dann auch in Atomkraftwerken erzeugt wird? Bäh...
Aber kommen wir zurück zum Thema. Die Horde zog also johlend und Transparente-schwenkend durch die Fußgängerzone. Nebenbei verteilten sie irgendwelche Zettel. Meine Frau bekam langsam einen dicken Hals, als sie das sah. "Wie Umweltfreundlich ist das denn?" Wir können das ja mal testen...
Als so eine "Grüne Jugend"-Tante uns so einen Zettel (A4-Vierfarb-Hochglanz-Druck) in die Hand drücken wollte, meine meine Frau "Was ist denn das? Einerseits die Umweltschädlichkeit der Atomkraftwerke anprangern, andererseits aber für die Abholzung der Wälder sorgen und sinnlos Zettel verteilen, die dann hinterher die Gegend verschandeln, weil die Leute die einfach so auf den Boden fallen lassen?" Das war der Grünen-Tante gar nicht recht. Dagegen hatte sie keine Argumente. Sie versuchte irgendwas zu stammeln, fand aber keine passenden Worte, drehte wütend ab, rannte ihrer Truppe hinterher und brüllte, "Wir haben hier zwei extreme Super-Ökos..." Argumentations- und Diskussionsbereitschaft gleich Null. Und das soll unsere politische Zukunft werden? Nein Danke...
Sonntag, 18. April 2010
Dienstag, 14. Juli 2009
DAS Gadget für den tristen Büroalltag
Gerade bei Heise gefunden: USB-Tool der Woche, diesmal die USB-Kettensäge. Über den Sinn dieses Gerätes läßt sich streiten, aber bestimmt macht das Herumsägen am Stuhl des unbeliebten Kollegen damit mehr Spaß ;)
Dienstag, 16. Juni 2009
Kleine Fabel
Um hier mal wieder etwas zu schreiben, eine kleine, lehrreiche Geschichte...
Hoch oben auf einem Baum hatte ein Vogelpärchen ein Nest gebaut. Im Nest war ein Kücken. Als die Eltern wieder mal auf Futtersuche waren, tobte das Kücken im Nest herum und fiel plötzlich heraus und vom Baum herab auf die Erde. Es hatte zwar keine Blessuren davongetragen, allerdings war es auf dem Erdboden kalt, das Kücken fing an zu frieren und kläglich zu piepen.
Nachdem das Kücken schon halb totgefroren war, kam eine Kuh vorbei, sah das Kücken da so rumliegen und machte einen schönen großen Kuhfladen auf das Kücken.
Da der Kuhfladen schön warm war, ging es dem Kücken langsam besser und es fing an in den schönsten Tönen zu singen.
Das hörte eine Katze, kam, hob das Kücken aus dem Kuhfladen, machte es sauber und fraß es auf.
Was lehrt uns diese Geschichte?
1. Wer oben sitzt sollte nicht übermütig werden, sonst ist er ganz schnell ganz unten.
2. Nicht jeder, der Dich anscheisst ist Dein Feind.
3. Nicht jeder, der Dich aus der Scheisse zieht, ist Dein Freund.
4. Wenn es Dir gut geht, dann schrei es nicht in die ganze Welt hinaus.
Hoch oben auf einem Baum hatte ein Vogelpärchen ein Nest gebaut. Im Nest war ein Kücken. Als die Eltern wieder mal auf Futtersuche waren, tobte das Kücken im Nest herum und fiel plötzlich heraus und vom Baum herab auf die Erde. Es hatte zwar keine Blessuren davongetragen, allerdings war es auf dem Erdboden kalt, das Kücken fing an zu frieren und kläglich zu piepen.
Nachdem das Kücken schon halb totgefroren war, kam eine Kuh vorbei, sah das Kücken da so rumliegen und machte einen schönen großen Kuhfladen auf das Kücken.
Da der Kuhfladen schön warm war, ging es dem Kücken langsam besser und es fing an in den schönsten Tönen zu singen.
Das hörte eine Katze, kam, hob das Kücken aus dem Kuhfladen, machte es sauber und fraß es auf.
Was lehrt uns diese Geschichte?
1. Wer oben sitzt sollte nicht übermütig werden, sonst ist er ganz schnell ganz unten.
2. Nicht jeder, der Dich anscheisst ist Dein Feind.
3. Nicht jeder, der Dich aus der Scheisse zieht, ist Dein Freund.
4. Wenn es Dir gut geht, dann schrei es nicht in die ganze Welt hinaus.
Donnerstag, 16. April 2009
...neues Glück
So. Ich bin jetzt seit gut zwei Wochen in der neuen Firma. Bis jetzt macht es Spaß und es zeichnet sich ab, daß mein Arbeitsfeld dem entsprechen wird, was ich mir so vorstelle.
Im Moment habe ich noch keinen Stress, denn ich muß mich ja erstmal ordentlich einarbeiten. Irgendwann ist aber die Schonzeit vorbei und dann geht das hier richtig los...
Vor ein paar Tagen hatte ich noch einmal ein Essen mit den Kollegen der alten Firma. Da kam die Frage "Und, vermisst Du uns schon?" Neee, Jungs, nicht wirklich. Nicht, daß ich mit den Kollegen ein Problem hatte, ich habe jetzt einfach mit dem Thema abgeschlossen und beginne, mich in das neue Kollektiv einzugewöhnen.
Trotz alledem: Ich hatte eine schöne Zeit in der alten Firma, nette Kollegen (wenn auch manchmal etwas nervig), eine interessante Arbeit (die leider mit der Zeit etwas eintönig wurde) und verständnisvolle Chefs, die nicht immer auf die Uhr geschaut haben, wenn man mal paar Minuten später erschien, solange man seine Aufgaben in der geplanten Zeit schaffte.
Als Fazit: Ich habe in den 10 Jahren sehr viel gelernt. Einige Sachen werde ich auch jetzt noch gebrauchen können, andere, gerade fachliche Sachen, weniger. Ich habe jetzt eine neue, lehrreiche Zeit vor mir, bei der ich wieder viele neue Erfahrungen sammeln werde...
Im Moment habe ich noch keinen Stress, denn ich muß mich ja erstmal ordentlich einarbeiten. Irgendwann ist aber die Schonzeit vorbei und dann geht das hier richtig los...
Vor ein paar Tagen hatte ich noch einmal ein Essen mit den Kollegen der alten Firma. Da kam die Frage "Und, vermisst Du uns schon?" Neee, Jungs, nicht wirklich. Nicht, daß ich mit den Kollegen ein Problem hatte, ich habe jetzt einfach mit dem Thema abgeschlossen und beginne, mich in das neue Kollektiv einzugewöhnen.
Trotz alledem: Ich hatte eine schöne Zeit in der alten Firma, nette Kollegen (wenn auch manchmal etwas nervig), eine interessante Arbeit (die leider mit der Zeit etwas eintönig wurde) und verständnisvolle Chefs, die nicht immer auf die Uhr geschaut haben, wenn man mal paar Minuten später erschien, solange man seine Aufgaben in der geplanten Zeit schaffte.
Als Fazit: Ich habe in den 10 Jahren sehr viel gelernt. Einige Sachen werde ich auch jetzt noch gebrauchen können, andere, gerade fachliche Sachen, weniger. Ich habe jetzt eine neue, lehrreiche Zeit vor mir, bei der ich wieder viele neue Erfahrungen sammeln werde...
Montag, 30. März 2009
Neues Spiel...
Die letzten Wochen waren anstrengend. Ich stehe ja kurz vor einem Firmenwechsel und mußte meinen Nachfolger einarbeiten. Nebenbei kam mein Chef noch mit irgendwelchen hochwichtigen Belanglosigkeiten, die viel Zeit kosteten, aber letztendlich nicht so wichtig waren, wie er tat.
Heute habe ich dann meinen ganzen Kram zusammengepackt und ins Auto geladen. Morgen noch den Rest einpacken, alle Spuren von meinem Rechner tilgen, meine eMail-Adresse löschen, mich von ein paar guten Kunden persönlich verabschieden, die Schlüssel abgeben und dann geht eine 10-jährige Epoche meines Lebens zuende.
Heute habe ich dann meinen ganzen Kram zusammengepackt und ins Auto geladen. Morgen noch den Rest einpacken, alle Spuren von meinem Rechner tilgen, meine eMail-Adresse löschen, mich von ein paar guten Kunden persönlich verabschieden, die Schlüssel abgeben und dann geht eine 10-jährige Epoche meines Lebens zuende.
Donnerstag, 19. Februar 2009
Aussteiger
Am Wochenende kam im Fernsehen eine Sendung, in der über ein Mann berichtet wurde, der, heute 67-jährig, seit 24 Jahren irgendwo in einer einsamen Hütte an einem Bächlein im Wald lebt. Ohne Fernseher, Radio, Telefon, Computer oder den ganzen Luxus, den wir als Errungenschaft der Zivilisation ansehen. Er hatte vor seinem Ausstieg schwere Depressionen wegen seiner Arbeit, wurde deshalb Erwerbsunfähig und mußte starke Medikamente schlucken. Sein Ausstieg und der Rückzug in die Ruhe des Waldes hat ihn wieder ins Gleichgewicht gebracht und es geht ihm heute so gut, daß er die Medikamente absetzen konnte. Er hat zwar noch ab und zu Depressions-Schübe, während der es ihm auch heute nicht so gut geht, aber irgendwie fängt er sich immer wieder. Seine Frau und seine Kinder besuchen ihn ab und zu mal, ansonsten kümmert er sich um das Land und ein paar Tiere.
Meinen Respekt für diesen Mann und ein Hoch auf die Heilkraft der Natur.
Meinen Respekt für diesen Mann und ein Hoch auf die Heilkraft der Natur.
Freitag, 30. Januar 2009
Fernweh...
...wieder mal. Ich will nach Australien. Weg. Raus. Mit dem Auto durch die rot-sandige Landschaft fahren, paar Kängurus rumhüpfen sehen, am Great Barrier Reef tauchen, Sonne auf der Haut spüren, Ayers Rock und Olgas sehen, im Regenwald wandern...
Warum gerade jetzt? Hm. Vermutlich hat das zwei Gründe. Einmal ist hier gerade bescheidenes Wetter, andererseits habe ich gerade Coldplay gehört. Manch einer wird sich fragen "Was hat Coldplay mit Australien zu tun?". Nun, eigentlich nichts. Aber bei meinem letzten Australien-Urlaub dudelte andauernd Coldplays "Clocks" im Radio. Irgendwie hat sich das damit bei mir festgesetzt, daß ich jedesmal, wenn ich speziell das Lied oder Coldplay im Allgemeinen höre, an Australien denken muss.
Warum gerade jetzt? Hm. Vermutlich hat das zwei Gründe. Einmal ist hier gerade bescheidenes Wetter, andererseits habe ich gerade Coldplay gehört. Manch einer wird sich fragen "Was hat Coldplay mit Australien zu tun?". Nun, eigentlich nichts. Aber bei meinem letzten Australien-Urlaub dudelte andauernd Coldplays "Clocks" im Radio. Irgendwie hat sich das damit bei mir festgesetzt, daß ich jedesmal, wenn ich speziell das Lied oder Coldplay im Allgemeinen höre, an Australien denken muss.
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