Am Wochenende kam im Fernsehen eine Sendung, in der über ein Mann berichtet wurde, der, heute 67-jährig, seit 24 Jahren irgendwo in einer einsamen Hütte an einem Bächlein im Wald lebt. Ohne Fernseher, Radio, Telefon, Computer oder den ganzen Luxus, den wir als Errungenschaft der Zivilisation ansehen. Er hatte vor seinem Ausstieg schwere Depressionen wegen seiner Arbeit, wurde deshalb Erwerbsunfähig und mußte starke Medikamente schlucken. Sein Ausstieg und der Rückzug in die Ruhe des Waldes hat ihn wieder ins Gleichgewicht gebracht und es geht ihm heute so gut, daß er die Medikamente absetzen konnte. Er hat zwar noch ab und zu Depressions-Schübe, während der es ihm auch heute nicht so gut geht, aber irgendwie fängt er sich immer wieder. Seine Frau und seine Kinder besuchen ihn ab und zu mal, ansonsten kümmert er sich um das Land und ein paar Tiere.
Meinen Respekt für diesen Mann und ein Hoch auf die Heilkraft der Natur.
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